Maschinenbau im Studium
Vom ersten Semester bis zum Master
Hier bekommst du einen Überblick in eigenen Worten. Studienverlauf, Module, Prüfungsordnungen und Modulhandbücher stehen auf den Seiten der Hochschule – die Links findest du unten.
- Am Anfang: Grundlagen Mathematik, Physik, Mechanik, Werkstoffe, Fertigung und Konstruktion – das Handwerkszeug, auf dem alles Weitere aufbaut.
- Im mittleren Studium: Anwenden und Vertiefen Simulation, Fertigung am Rechner, Regelungstechnik und Robotik. Dazu wählst du eine Vertiefung und arbeitest in Projekten an echten Aufgaben.
- Zum Schluss: Praxis und Abschlussarbeit Eine Praxisphase im Unternehmen und die Bachelorarbeit – oft im selben Betrieb oder in einem Forschungsprojekt.
- Danach: Master und – wenn du willst – Promotion Der Master Digitale Produktentwicklung – Maschinenbau schließt direkt an. Seit Februar 2026 hat die Hochschule Trier das eigenständige Promotionsrecht – mehr dazu weiter unten.
Bachelor of Engineering
Maschinenbau – Produktentwicklung und Technische Planung
Du lernst, wie Produkte entstehen – vom Entwurf am Rechner über Berechnung und Simulation bis zur Fertigung. Neben dem klassischen Maschinenbau spielen 3D-Druck, Robotik, digitale Werkzeuge und moderne Werkstoffe eine große Rolle.
Und weil der Campus ein Umwelt-Campus ist, geht es immer wieder auch um die Frage, wie man Produkte baut, die lange halten, sich reparieren und wiederverwerten lassen.
- Konstruktion
- CAD
- Simulation
- Fertigung
- Robotik
- 3D-Druck
- Werkstoffe
- Regelungstechnik
Später zum Beispiel: Entwicklung und Konstruktion, Produktion und Prozessplanung, additive Fertigung, Robotik, Forschung und Entwicklung – im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilindustrie, der Energie- und Umwelttechnik oder in Start-ups.
- Abschluss
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Start
- Winter- und Sommersemester
- Dauer
- 7 Semester (210 ECTS)
- N.C.
- nein
- Gebühren
- keine, nur Semesterbeitrag
Vier Vertiefungsrichtungen
Wohin du dich spezialisieren kannst
Nach den Grundlagen wählst du eine Vertiefung. Welche Module dazu gehören, steht auf der jeweiligen Seite der Hochschule.
Entwicklung und Konstruktion
Du gestaltest Produkte und Maschinen von der ersten Skizze bis zur fertigen Konstruktion – und prüfst am Rechner, ob sie halten, was sie versprechen.
Intelligente Produktion und industrielle Robotik
Du planst Fertigung, die sich selbst organisiert: Roboter, vernetzte Anlagen und digitale Abbilder der Produktion.
Additive Fertigung
Du druckst Bauteile Schicht für Schicht – in Kunststoff und Metall – und entwickelst Formen, die mit klassischen Verfahren nicht möglich wären.
Werkstofftechnik
Du schaust ins Material hinein, verstehst, warum es sich so verhält, und machst es für neue Anwendungen besser.
Ausbildungsintegrierend
Maschinenbau dual: Ausbildung und Studium in einem
Du lernst einen Beruf in einem Unternehmen und studierst gleichzeitig Maschinenbau. Am Ende hast du zwei Abschlüsse und von Anfang an Berufserfahrung.
- Erst der Betrieb Du startest mit der Ausbildung im Unternehmen und in der Berufsschule.
- Dann beides Nach dem ersten Jahr kommt das Studium am Campus dazu, die Praxis läuft weiter.
- Zum Schluss zwei Abschlüsse Facharbeiterbrief und Bachelor of Engineering.
- Abschluss
- Industriemechaniker/in und Bachelor of Engineering
- Start
- Ausbildung zum 1. September, Studium im Wintersemester danach
- Dauer
- 4,5 Jahre insgesamt
- N.C.
- nein
Master of Engineering
Digitale Produktentwicklung – Maschinenbau
Im Master geht es darum, den ganzen Weg eines Produkts – Entwurf, Berechnung, Planung, Produktion – digital und ohne Brüche zu denken. Dazu kommen eigene Forschungsarbeiten und die Masterarbeit.
Vertiefen kannst du dich in Digitaler Produktentwicklung, Additiver Fertigung / Werkstofftechnik, Robotik oder im Allgemeinen Maschinenbau.
Später zum Beispiel: Forschung und Entwicklung, Planung und Projektierung, Konstruktion, Produktionsplanung, Beratung oder Führungsaufgaben. Der Abschluss öffnet auch den Weg zur Promotion.
- Abschluss
- Master of Engineering (M.Eng.)
- Start
- Winter- und Sommersemester
- Dauer
- 3 Semester
- N.C.
- nein
Nach dem Master
Und danach promovieren? Mit SuSyTech
Seit Februar 2026 darf die Hochschule Trier selbst promovieren. Für den Maschinenbau ist das Promotionscluster SuSyTech zuständig – nachhaltige Technik, Produktion und Werkstoffe, gemeinsam mit vier weiteren Hochschulen in Rheinland-Pfalz.
Eine Promotion muss damit nicht mehr über eine Universität laufen. Du bleibst an deiner Hochschule, wirst von zwei Professuren betreut und arbeitest an einer Frage, die meist aus einem laufenden Forschungsprojekt kommt – oft im Anschluss an die eigene Masterarbeit.
Das passt gut zum Maschinenbau am Umwelt-Campus: Konstruktion, additive Fertigung, Werkstoffe, Produktion und Robotik sind genau die Themen, an denen im Cluster geforscht wird. Promovieren geht auch zusammen mit einem Unternehmen.
Was du dafür brauchst
In der Regel einen Masterabschluss mit gutem Ergebnis und eine Professorin oder einen Professor, die oder der dein Thema betreut. Wie Zugang, Antrag und Ablauf genau aussehen, steht bei SuSyTech.
Zum Nachlesen
Modulhandbücher und Ordnungen
Verbindlich ist, was die Hochschule veröffentlicht. Auf jeder Studiengangseite findest du unter „Studiengangdokumente zum Download“ das aktuelle Modulhandbuch, die Prüfungsordnungen und den Studienverlauf.